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Platt in de Kark am 29. Mai

Der letzte Sonntag im Mai steht ganz im Zeichen unserer plattdeutschen Heimatsprache. Es fängt schon nachmittags beim Kirchencafé ganz „platt“ an. Die Besucher erwartet eine Lesung aus einem plattdeutschen Krimi. Dr. Günther Ihmels aus Beverstedt hat zwei Kriminalromane in plattdeutsch geschrieben. Ihmels ist in Friesland geboren und hat nach dem Abitur Physik studiert. Danach war er „Schoolmester“ in Hagen im Bremischen. 2012 ist er in Rente und unter die Schriftsteller gegangen. Sein Erstlingswerk „Doot as Schiet“ ist 2014 erschienen. Im Kirchencafé liest er aus seinem zweiten Roman „Tschernobyl un siene Folgen“. Die Lesung beginnt um 16.30 Uhr.

 

 

 

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Um 18 Uhr geht’s dann platt weiter. Plattdeutscher Gottesdienst einmal im Jahr ist fester Bestandteil des Gemeindelebens. Auch gehört es zur Tradition, dass immer mal wieder ein anderer plattsprechender Pastor auf der Kanzel steht. In diesem Jahr predigt Onno Bertelsmeyer aus Loxstedt.

Bertelsmeyer ist Pastor i. R., dieses Kürzel steht für „in Reichweite“. Er ist in Schiffdorf aufgewachsen und hat von seinem Opa die plattdeutsche Sprache gelernt. Nach dem Abitur studierte Bertelsmeyer in Bethel, Hamburg und Göttingen. Er war Vikar in Axstedt und wechselte dann an die ostfriesische Kirche in Münkeboe-Moorhusen bei Aurich und blieb dort neun Jahre. Danach  war er dann bis zu seinem 50. Lebensjahr Pastor in Blender-Intschede-Oiste im KK Verden. 15 Jahre hatte er bis zu seinem Ruhestand das Amt in Bexhövede inne. Seit seiner Vikarzeit pflegt er die plattdeutsche Sprache in Gottesdiensten und Amtshandlungen und hofft, dass auch dadurch unsere Heimatsprache erhalten bleib. Mit von der Partie, das gehört auch zur Tradition, sind die Froonslüü an de Fleuten und Rietfiddeln, also die Gitarrengruppe von St. Petri.

 

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