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20 Jahre und 7 Monate

2. Januar 1990, Dienstbesprechung im Pastorenhaus von Wilfried Martin zusammen mit Pastor Karl Asbrock, der auch an diesem Tag sein Amt in dieser Gemeinde antritt. Seit gestern, 1. Januar, bin ich Diakon im Kirchenkreis Wesermünde-Nord mit dem Schwerpunkt Kirchengemeinde Langen. Sechs Jahre vorher habe ich mit diesem Beruf als ungelernter Jugendleiter in der Kirchengemeinde Schiefbahn / Neersen im Rheinland angefangen. In den folgenden sechs Jahren habe ich mich in diesen Beruf eingearbeitet und vor allen Dingen mein Studium zum Diplom Religionspädagogen und Diakon an der Fachhochschule Hannover, Zweigstelle Lutherstift in Falkenburg, absolviert. Nun, 20 Jahre und 7 Monate später, beende ich diesen Dienst!

       
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Wir bauen mit an unserer Stadt

 

 

Unter diesem Motto steht der diesjährige Gottesdienst zum Stadtfest im Lindenhofzentrum. Denn die Stadt Langen feiert in diesem Jahr ihr 20. Jubiläum. Wir wollen diesen schönen Anlass auch als Kirchengemeinde würdigen, denn wir sind ja ein wichtiger Teil dieser Stadt und ihrer Geschichte, wollen Gott danken und danach fragen, was unsere Stadt für die Zukunft braucht -- und was wir dazu beitragen können. Der Gottesdienst unter freiem Himmel beginnt am 8. August um 10.30 Uhr und wird wie immer begleitet durch Posaunenchor und Gitarre.


(31.07.2010)

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Gemeindebrief August und September 2010

Es gibt Menschen, die lieben Veränderungen: Das zeigt sich, wenn sie ihr Wohnzimmer alle Jahre neu gestalten, mit Elan neue Aufgaben in der Firma angehen oder gerne mal umziehen. Veränderung heißt Aufbruch, dem Leben eine neue Richtung geben, vorwärts kommen. Das hat was Lebendiges, etwas Globales, dessen Schwung man sich schwerlich entziehen kann. Früher dachte ich auch so und rümpfte ein bisschen die Nase über die, die ihr Leben lang aus ihrem Dorf nicht herauskamen. Die immer in ihren eigenen vier Wänden waren, die ewig gleichen Rituale vollzogen: Beim Essen, beim Reden, an Ostern und Weihnachten. Spießig fand ich das, langweilig. Heute geht mir das anders und das hat sicher viel mit den Kindern, der Familie und den Freunden zu tun. Heute finde ich Veränderungen eher anstrengend. Ich mag es gern, wenn es mal eine Weile ganz normal, beschaulich und gleich vonstatten geht. Veränderungen kosten mich viel Kraft, mehr noch als vor einigen Jahren. Ich führe sie nicht herbei, ich reagiere auf sie.

In St. Petri wird sich in den nächsten Monaten viel verändern, das ist auf dem Titelbild zu sehen und im Gemeindebrief lesen können. Auf der einen Seite freue ich mich schon darauf und bin sicher, dass hier alles gut weitergeht: Ohne unseren Diakon, aber mit Peter Domke; mit unserem Hausmeister Uwe Langejürgen, der auch den Küsterdienst übernehmen wird, mit dem neuen Zivi.

Auf der anderen Seite weiß ich auch, dass es viel Neues zu bedenken gibt, Gespräche nötig sein werden, manches vielleicht auch wegbricht, was hier seit langem gute Tradition ist. Veränderungen sind Teil des Lebens, bei allen Menschen. Jeder spürt, dass die Momente des Friedens kostbar sind, weil sich schon am nächsten Tag etwas ganz Neues ereignen kann, das unsere ganze Kraft braucht: Jemand wird krank, eine Partnerschaft wird aufgekündigt, ein Arbeitsplatz wird wegrationalisiert. Veränderungen fordern uns heraus und elektrisieren uns. So anstrengend das ist, sind sie wohl wirklich nötig, damit wir die ruhigen Bahnen als das erkennen und schätzen können, was sie sind: Von Gott geschenkte, vollkommene (erfüllte?) Zeit, in der wir Kraft schöpfen und Dankbarkeit erfahren für das, was bis hierhin möglich ist.

Das wünscht Ihnen Ihre Pastorin

Bettina Kattwinkel-Hübler

 

Zur neuesten Ausgabe des Gemeindebriefes kommen Sie, wenn Sie auf das Bild klicken !!!

 
   

(30.07.2010)

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Abschied und Neuanfang.

 

Dieses Thema beschäftigt uns in unserer Jugendarbeit bereits seit einiger Zeit, denn der Abschied von unserem Diakon Holger Meier war lang und nach mehr als 20 Jahren durchaus auch schmerzhaft. Nun ist er endgültig. Der Kirchenvorstand lädt die Gemeinde und alle, die unseren Diakon über die lange Zeit seines Wirkens hier in St.-Petri begleitet haben zu einem Abschiedsgottesdienst ein am Sonntag, 15. August um 18 Uhr. Anschließend bitten wir zu einem Empfang in die Gemeindesäle mit Sekt und Selters, aber auch ganz zünftig mit Bratwurst und Bier. Bei sommerlichen Temperaturen findet die Abschiedsparty in guter "Talk am Turm"- Manier auf dem Kirchplatz statt.

           

 

 

Wie soll es nun weitergehen - nach dem Abschied - fragen uns viele. Nun, für eine Übergangszeit ist die Begleitung unserer aktiven Jugendgruppe erst einmal gesichert. Peter Domke, der kommissarische Leiter unseres Kindergarten, wird mit 5 Wochenstunden zusätzliche Aufgaben in der Jugendarbeit übernehmen. Für die Zukunft aber muss die gute Jugendarbeit in unserer Gemeinde auf ein sicheres Fundament gestellt werden, mit einem Diakon oder einer Diakonin, der / die ihren Arbeitsmittelpunkt hier in Langen hat. Der Kirchenvorstand und die Pastoren suchen hier gemeinsam mit dem Kirchenkreis nach tragbaren Möglichkeiten und wir hoffen, vielleicht schon in wenigen Monaten zu guten Lösungen zu kommen.

             


(27.07.2010)

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Wechsel im Küsteramt

 

Heidrun Kreutzer-Großmann, Jutta Hunger, Jutta Biller, Uwe Langejürgen, Pastor Matthias Clasen.

 

Im Abendgottesdienst am 25. Juli 2010 wurden  Juttta Biller und Jutta Hunger aus dem Küsteramt entlassen und der neue Küster Uwe Langejürgen wurde in das Amt eingeführt.

Die Predigt von Pastor Matthias Clasen lesen Sie HIER


(26.07.2010)

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Veränderungen im Gemeindehaus

Vor sieben Jahren haben wir im Obergeschoss den Jugendraum in Betrieb genommen -- und gleichzeitig durch das Landesjugendamt den Auftrag bekommen, den Jugendraum auch zur Nutzung am Vormittag für den Kindergarten, damals noch Kinderspielkreis, freizugeben. Das hat eigentlich auch ganz gut geklappt. Bei einer neuerlichen Prüfung sind nun zwei Probleme deutlich geworden: Zum einen genügt das in die Jahre gekommene Mobiliar des Jugendraumes nicht den hygienischen Ansprüchen. Zum anderen entsprechen der Kicker und der Billardtisch nicht den sicherheitstechnischen Auflagen heutiger Kindergartenarbeit.

So fasste der Kirchenvorstand -- ein bisschen aus der Not heraus -- gemeinsam mit dem Jugendkonvent den Beschluss, den Jugendraum von oben nach unten umzusiedeln und den hinteren unserer drei Gemeindesääle (Saal 3) als festen Jugendraum umzugestalten. Durch eine Verschalung wird die flexible Wand nicht entfernt, sondern nur verkleidet. Eine Tür ermöglicht den Zugang durch den Saal 2 und innerhalb der Verschalung wird Stauraum für Materialien geschaffen. Außerdem gewinnen wir eine schöne Wandfläche im Saal 2, die wir für Bilder oder Filmprojektionen nutzen können.

Die Jugendlichen, aber auch Konfirmanden und Kindergruppen, können den Raum für sich nutzen und haben einen leichten Zugang zum Innenhof. Zugleich hat der Kindergarten oben beide Räume für ihre kreativen und bewegungsreichen Vormittage zur Verfügung. Außerdem soll das Büro der Kindergartenleitung ebenfalls in den ehemaligen Jugendraum umziehen. So wird in dem kleineren Dachraum nebenan (dem ehemaligen Diakonenbüro) Platz frei, den wir gut für kleinere bis mittelgroße Gruppen brauchen können. Wir freuen uns auf all diese Veränderungen und denken, dass wir damit eine gute Lösung gefunden haben.

Wenn man aus Saal 1 in den Garten guckt, fällt auf, dass ein neues Holzhaus dort steht. Dieses Haus ist mithilfe einer Spende der Christel-Schönfeldt-Stiftung vor allem für den Kindergarten angeschafft worden. Hier sollen Spielgeräte, aber auch andere Utensilien der Gemeinde ihren Platz finden, die jetzt z.B. im Arbeitsraum des Hausmeisters stehen. Wir danken dem Stiftungsausschuss sehr herzlich, dass er uns diesen Traum erfüllt hat.

     

 Die Profis von Holzbau Schmidt aus Debstedt         Bernd Zwetsch und Heino Breitlauch

Geschenk der Christel-Schönfeld-Stiftung

DANKE


(18.07.2010)

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Spruch zum heutigen Tag:
Ein Christ soll und muss ein fröhlicher Mensch sein.
(Martin Luther)

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Letztes Seiten-Update:
30. Juli 2010

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