Jenseits der Kirchturmspitze

Der Ökumenische Kirchentag 2021

Besondere Zeiten fordern uns heraus, neu zu denken. Sie eröffnen Chancen und lassen uns neue Veranstaltungsformate entdecken.

Der 3. Ökumenische Kirchentag (ÖKT) wird anders sein als alle bisherigen Kirchen- und Katholikentage.

Er eröffnet neue Möglichkeiten, den christlichen Glauben zu feiern. Auch wenn sich Menschen nicht in Frankfurt am Main direkt begegnen können, wird es gelingen, den Geist der Ökumene über die Entfernung hinweg spürbar werden zu lassen.

Der ÖKT wird dezentral und digital – und ganz bestimmt ein sehr besonderes Erlebnis:
Vom 13. bis 16. Mai 2021 kann über die Webseite www.oekt.de live und kostenlos am Programm teilgenommen und können Gottesdienste, Künstler und Konzerte erlebt werden.

Ein digitaler Begegnungsort bietet die Möglichkeit zum direkten Austausch. Über den Newsletter oekt.de/ newsletter können regelmäßig aktuelle Hinweise zu Programm und Ablauf bezogen werden. Auf der Webseite www.oekt.de finden sich aktuelle Informationen z.B. zum Programm oder im Onlineshop besondere Angebote wie die „Feier-Pakete“. Ab Mitte April bis 2. Mai besteht die Möglichkeit, sich für Veranstaltungen anzumelden, in denen die Teilnehmendenzahl beschränkt ist.
 

Kirche - wie weiter?

Wofür wird in der Kirche zukünftig das – weniger werdende - Geld ausgegeben? Um diese vielleicht schnöde, aber doch sehr notwendige Frage beantworten zu können, müssen sich unterschiedliche landeskirchliche Gremien damit beschäftigen, was zukünftig richtungsweisend ist.

Was läuft gut? Was ist besonders wichtig? Was muss erhalten werden, was ausgebaut und was kann vielleicht auch wegfallen? Kurz: Es geht um das WIE kirchlicher Arbeit.

Dabei denkt die Landeskirche in Planungszeiträumen. Der neue Planungszeitraum umfasst die Jahre 2023 – 2028.

Ein entsprechendes Konzept für diesen Zeitraum muss ab sofort erarbeitet werden. Jeder Kirchenkreis ist aufgefordert, für verschiedene Handlungsfelder kirchlicher Arbeit sowohl den Ist-Zustand und die Entwicklungen der letzten Jahre zu beschreiben als auch Herausforderungen und Ziele der kommenden Jahre in den Blick zu nehmen.

Das ist eine große Chance! Denn auf diese Weise haben wir die Möglichkeit mitzugestalten, wie kirchliches Leben in Zukunft aussehen kann.

Und: Je mehr Menschen sich bei diesem Prozess einbringen und mitdenken, desto besser!

Wir werden Sie daher zukünftig an dieser Stelle und im Gemeindebrief über den Planungsprozess auf dem Laufenden halten.

Und wir freuen uns sehr darauf, mit Ihnen darüber ins Gespräch zu kommen.
 

Lesotho: Kinder sagen danke!

Jenseits der Kirchturmspitze
Ein Essenspaket mit Mais, Eiern, Öl, Salz, Bohnen, Streichhölzern und Seife. (Foto: Makabelo)

Sie freuen sich riesig über die (Über-)Lebensmittelpakete, die ihnen einmal im Monat von Makabelo und Mpho gebracht werden: Seit die Schulen in Lesotho im März letzten Jahres für mindestens ein Jahr geschlossen wurden, fehlt den Kindern die tägliche Schulspeisung.

Durch Corona haben viele Erwachsene ihre Arbeit verloren und schon seit einigen Jahren stöhnen die kleinen landwirtschaftlichen Betriebe über ausbleibende Ernten wegen anhaltender Dürre. Die Lebensmittelpreise sind explodiert. Dadurch herrscht eine nie dagewesene Ausnahmesituation, unter der in erster Linie Kinder leiden. Viele hungern.

Unsere Partnerinnen Makabelo und Mpho, die vielen aus der Gemeinde von ihrem Besuch im Herbst 2011 bekannt sind, werden nicht müde, von den Spendengeldern Lebensmittel einzukaufen und sie zu den Kindern in den entlegenen Dörfern zu bringen. Den Dank der Kinder geben wir hiermit an die zahlreichen Spenderinnen und Spender weiter!

Plötzlich ist nichts mehr wie vorher, plötzlich geht es nur noch um das Überleben.

Wir hoffen sehr, dass das halbwegs normale Schulleben ganz bald zurückkehrt. Bis dahin müssen wir mit der Hungerhilfe fortfahren.

Iris Eberl